Über mich

Geboren 1955 in Wuppertal im schönen Bergischen Land in einer katholischen Arbeiterfamilie wuchs ich heran mit einer Liebe für bergige Landschaften, das Wandern und – schon früh auch mit Krankheit, Leid und Tod konfrontiert – mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und der, wer und was Gott, das Göttliche, das, was hinter allem oder jenseits von allem, ist. Diese Fragen bewegen mich bis heute und ich habe mich ihnen in meinem Leben in unterschiedlicher Weise zu nähern versucht:

  • durch Meditation, Stille, spirituelle Praxis vor allem auf dem Zen-Weg,
  • durch Schreiben, Übersetzen der Bücher von Thich Nhat Hanh, die Veröffentlichung von Büchern, die mir am Herzen liegen, in der edition steinrich, Vorträge
  • durch Wandern in der Natur, meine Freundschaften und Beziehungen, mein Bemühen, Verbundenheit und Liebe in meinem Leben auszudrücken.
Facetten des Scheiterns

Wichtige Lehrer*innen und Quellen der Inspiration waren und sind für mich: Prabasha Dharma Roshi, Toni Packer, Doris Myoen Zölls, Christine Kiku Lehnherr, Thich Nhat Hanh, Vanja Palmers

Beruflich habe ich das Glück gehabt, weitgehend in einem buddhistischen, spirituellen Kontext arbeiten zu können:

  • 14 Jahre war ich als Programmleiterin des Theseus Verlages tätig
  • 7 Jahre habe ich als Chefredakteurin von Buddhismus aktuell gearbeitet
  • seit 1986 übersetze ich die (meisten) Bücher von Thich Nhat Hanh
  • seit 2009 bin ich Verlegerin der edition steinrich

Im Herbst 2020 hat mich Vanja Palmers im Schweizer Felsentor in einer Tokudo-Zeremonie ordiniert. Damit hat sich für mich ein uralter Wunsch erfüllt. Über seinen Lehrer Kobun Otagawa sagte jemand: „Seine Straße war so breit, da konnte niemand runterfallen.“ Auf einer solch breiten Straße fühle ich mich heimisch und beschreite sie – gemeinsam mit allen Wesen.

Meine Bücher:

  • Drei Pfeiler des Glücks: Achtsamkeit, Dankbarkeit, Freude
    Droemer Knaur Verlag 2010 (vergriffen)
  • Stille in der Stadt: ein City-Guide für kurze Auszeiten und überraschende Begegnungen
    Kösel Verlag 2011 (vergriffen)
  • Dankbarkeit macht glücklich
    Scorpio Verlag 2015
  • Immunbooster Meditation
    Droemer Knaur Verlag 2021

Videos

Kurse & Vorträge

Neujahrs-Sesshin:
Annehmen – Loslassen – Neubeginnen

Leitung: YoEn Rose Auriau-Moser und Ursula Kogetsu Richard

  • Montag, 27. Dezember 2021 18:00 
  • Samstag, 1. Januar 2022 10:00 

Die Zeit um den Jahreswechsel herum lädt besonders dazu ein, in die Stille zu gehen und aus dem Raum der Stille heraus den Prozess des Annehmens, Loslassens und Neubeginnens sich entfalten zu lassen: das annehmen, was ist; das loslassen, was uns beschwert und unsere Lebendigkeit und Herzensweite begrenzt; erfahren, dass wir in jedem Augenblick neu beginnen können. Dabei werden wir uns u. a. durch die gemeinsame Praxis des meditativen Sitzens, Gehens, Essens, Arbeitens, Austauschs unterstützen Es wird auch Zeiten für individuelle Praxis geben.

Eine Stunde Arbeitsmeditation pro Tag ist integraler Bestandteil bei allen Aufenthalten im Felsentor. 

https://www.felsentor.ch/seminare/neujahres-sesshin-2021

Winter Praxisperiode

Leitung: YoEn Rose Auriau-Moser und Ursula Kogetsu Richard Shuso: Amarana RyuShin Spaeti  

  • Dienstag, 4. Januar 2022 18:00 
  • Sonntag, 23. Januar 2022 10:00

«Die Stille können wir nicht ohne Alltag finden.» Katagiri Roshi   Das Felsentor lädt auch diesen Januar wieder ganz herzlich ein, an einer traditionellen Zen-Praxisperiode (Ango) teilzunehmen. Das ist eine kostbare Gelegenheit, die eigene Praxis zu vertiefen: ganz in die Erfahrung des gegenwärtigen Momentes einzutauchen, bei sich selbst anzukommen, das Herz von der Stille berühren zu lassen – und eine tiefe Verbundenheit zu erleben. Verbundenheit mit allen Wesen, mit allem Sein.

Das Thema der diesjährigen Praxisperiode ist: Erwachen im Alltag. In den drei Wochen erforschen wir gemeinsam die Bedingungen und Faktoren, die unsere Praxis fördern und unterstützen. Wir betrachten, wie wir die Zen-Praxis immer mehr in unseren Alltag integrieren können, denn sie hört nicht auf, wenn wir das Zendo verlassen, sondern sollte mehr und mehr unser ganzes Leben durchdringen. 

Wir üben uns in den überlieferten Formen des Zen, praktizieren Zazen (Meditation, absichtsloses Sitzen), rezitieren Sutras (Lehr-Texte), studieren individuell und gemeinsam Texte. Es gibt Impulsvorträge, Austauschrunden und Einzelgespräche mit den Lehrenden (Dokusan). In der Mitarbeit (Samu) in Haus, Garten oder bei den Tieren üben wir achtsames Tun und erledigen zugleich die notwendigen Arbeiten. Bei Interesse gibt es auch die Möglichkeit, an einem Rakusu oder Kesa (traditionelle Robe des Buddha) zu nähen.

Im letzten Teil, vom 14.-23. Januar, findet ein Sesshin (intensives Sitzen) statt. Anreise für das Sesshin ist am 14. Januar. Am 23. Januar beenden wir die Praxisperiode mit der Shuso-Zeremonie. Wer Interesse hat, einen Zen-klösterlichen Alltag mitzuleben, in einer Gemeinschaft mit klarer Tagesstruktur zu praktizieren, das Felsentor und seine Gemeinschaft näher kennen zu lernen, ist herzlich willkommen. Wir verbringen die ganze Praxisperiode weitgehend in ‹noblem Schweigen› und werden dabei von den uns umgebenden Bergen freundlich unterstützt. 

Eine Teilnahme ist auch für Menschen, die bisher noch keine Erfahrung in der Zen-Praxis haben, möglich. Es gibt Anleitungen und Hilfestellungen. Offizielle An- und Abreisetage sind: 04./09./14./23. Januar.