Steffen Diemer hat zwei Jahrzehnte lang die Krisenherde der Welt fotografisch dokumentiert – bis ein radikaler Bruch ihn auf einen neuen künstlerischen Weg führte. Heute erschafft er mit der fast vergessenen Technik der Ambrotypie einzigartige Kunstwerke auf Schwarzglas, die den Respekt vor der Schöpfung, die Schönheit des Augenblicks und die Seele in allem Lebendigen erfahrbar machen möchten.
In biografischen Gesprächen mit der Philosophin Sonja Heyer entfaltet dieses Buch ein faszinierendes Porträt seines Lebens und Schaffens. Es verbindet persönliche Wendepunkte mit kunsthistorischen, philosophischen und spirituellen Bezügen – von der japanischen Wabi-Sabi-Ästhetik über die holländische Stilllebenmalerei bis zur christlichen Mystik. Ein Werk über Transformation, Kunst und die stille Tiefe der Spiritualität.
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Vom Kriegsreporter zum Fotografen der Stille – Steffen Diemer | SWR Doku – YouTube
Über Steffen Diemer
Steffen Diemer (geb. 1966) lebt in der Pfalz. Bis 2011 war er als freier Fotograf für nationale und internationale Agenturen tätig. Seit 2013 arbeitet er als freier Kunstfotograf und hat eine unverwechselbare Ästhetik entwickelt, deren Sensibilität und Bildsprache weltweite Anerkennung gefunden hat. Steffen Diemers Arbeiten zeichnen sich durch eine akribische Handwerkskunst und eine tiefe Verbindung zu den Motiven aus. Seine Unikate sind Objekte der Kontemplation.
Über Sonja Heyer
Sonja Heyer (geb. 1965) ist Philosophin und Klangkünstlerin und lebt in Berlin. Sie studierte Musik, Ethnologie und Sound Studies und promovierte an der Universität der Künste Berlin zum Thema der Erhabenheit in der zeitgenössischen Musik. Zu den Schwerpunkten ihrer künstlerischen Forschung zählen die interkulturelle Zeitphilosophie und die ästhetischen Manifestationen von Zeit.






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