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NEUE BÜCHER BEI EDITION STEINRICH

 

Ruth Denison
Werde still und öffne dein Herz
Empfehlungen für ein erfülltes Leben

Erscheint Oktober 2017

12 x 19 cm, 304 Seiten und 16 Seiten Fototeil, gebunden
€ [D] 19,90   € [A] 20,50
ISBN 978-3-942085-62-5

Die in Ostpreußen geborene Ruth Denison (1922–2015) ist eine Pionierin des Buddhismus im Westen. Sie gehörte zu den ersten Lehrenden, die Meditation in der Tradition des burmesischen Meisters U Ba Khin aus Asien nach Europa und in die USA brachten. Gleichzeitig bezog sie Bewegungsübungen und Techniken des Sensory Awareness in ihre Praxis mit ein. Durch sie kamen Tausende von Menschen in Deutschland und den USA mit den buddhistischen Lehren und mit der Achtsamkeit in Kontakt. Neben einer ausführlichen Beschreibung ihres Lebensweges ist in diesem Buch erstmals eine Vielzahl ihrer Meditationsanleitungen, Vorträge und Ratschläge für ein erfülltes Leben versammelt.

Über die Autorin:
1922 in Deutschland (Ostpreußen) geboren, wanderte Ruth Schäfer 1957 in die USA aus, in das weltoffene Kalifornien, mitten in die ersten Anfänge der Flower-Power-Bewegung. 1959 lernte sie Henry Denison kennen, einen Psychologen, der stark an asiatischer Kultur und Philosophie interessiert war. Durch ihren Ehemann Henry geriet Ruth in die Kreise von Künstlern und Intellektuellen, die auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, einem „neuen Bewusstsein“ waren, u. a. Aldous Huxley, Alan Watts, Timothy Leary, Christopher Isherwood. Sie lernte bei der Therapeutin Charlotte Selver, bei dem buddhistischen Meister U Ba Khin und in japanischen Zen-Klöstern. 1971 erhielt Ruth Denison die Lehrerlaubnis und wurde eine der ersten buddhistischen Lehrerinnen im Westen. Über 40 Jahre lang unterrichtete sie Tausende von Menschen in Deutschland und den USA und half, zahlreiche buddhistische Zentren zu gründen. 2006 wurde sie von den Vereinten Nationen für ihre Verdienste um den Buddhismus ausgezeichnet. Sie starb am 26. Februar 2015 in ihrem Meditationszentrum Dhamma Dena in Kalifornien/USA.

 


Sara Maitland
Das Buch der Stille
Über die Freuden und die Macht von Stille

12 x 19 cm, 400 Seiten, gebunden

€ [D] 24,90   € [A] 25,60
ISBN 978-3-942085-57-1

Die Sehnsucht nach Stille und der Wunsch, ihr Wesen, ihre Macht, ihre Freuden näher zu erforschen, hat die britische Schriftstellerin Sara Maitland auf eine Reise geführt, die bis heute andauert. Sie beginnt mit einem vierzigtägigen Rückzug, bei dem die Autorin die Folgen der Stille am eigenen Leib und Geist untersucht, gefolgt von Zeiten der Stille in religiösen Zusammenhängen, allein in der Wüste oder in den Bergen. Sara Maitland erkundet die Berichte von Mystikerinnen und Mystikern über ihre Erfahrungen mit Stille, ebenso wie die von Polarforschern, Weltumseglerinnen, Bergsteigern und Taucherinnen, die mit langen oder extremen Phasen von Stille und Alleinsein zu tun haben. Und sie beschäftigt sich mit der Frage, welche Formen des Stillseins Kreativität fördern und welche das Gegenteil bewirken. „Das Buch der Stille“ vermittelt, weit über die persönlichen Erfahrungen der Autorin hinaus, einen Einblick in den Facettenreichtum der Stille und wie sie Menschen zu allen Zeiten fasziniert, geängstigt und beglückt hat.

 

Über die Autorin:
Sara Maitland, 1950 in London geboren, ist britische Schriftstellerin und Feministin, bekannt sowohl für ihre Romane wie für ihre Kurzgeschichten. In ihrer literarischen Arbeit spielen Religion und immer wieder auch magischer Realismus eine wichtige Rolle. Sie war lange mit einem anglikanischen Priester verheiratet, konvertierte zum Katholizismus, arbeitete mit dem Regisseur Stanley Kubrick an dem Film „A.I. Artificial Intelligence“ und zog sich, nachdem ihr jüngster Sohn das Haus verlassen hatte, in ein Leben der freiwillig gewählten Einsamkeit zurück.

 


 

Stephen Batchelor
Jenseits des Buddhismus
Eine säkulare Vision des Dharma
12 x 19 cm, 536 Seiten, gebunden

€ [D] 28,00   € [A] 28,80
ISBN 978-3-942085-60-1

Stephen Batchelor ist einer der bekanntesten und profiliertesten (Quer-)Denker des Buddhismus und Autor überaus erfolgreicher Bücher wie „Buddhismus für Ungläubige“ und „Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten“. Sein neues Buch „Jenseits des Buddhismus“ ist die Synthese seiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit der Frage, wie die Lehre des Buddha in der Moderne verstanden und gelebt werden kann. Was hat der Buddha gelehrt, das über Vorstellungen und Ideen, die Teil des Weltbildes seiner Zeit waren, hinausging und für uns heute noch hilfreich und wichtig sein kann? „Jenseits des Buddhismus“ wirft einen Blick auf die Zeit vor dem Buddhismus, der Zeit des Buddha, bevor seine Lehre zu einer Religion, einem -ismus wurde. Stephen Batchelor entwickelt die Vision eines säkularen Buddhismus, der uns eine undogmatische, praktische und ethische Orientierung für ein gedeihendes Leben in dieser Welt vermittelt.

Über den Autor:
Stephen Batchelor, geboren 1953 in Dundee/Schottland, lange Jahre Mönch in der tibetischen und der Zen-Tradition ist einer der großen Querdenker des gegenwärtigen Buddhismus. Er ist Mitbegründer des Sharpham College für buddhistische Studien in Devon, England, leitet weltweit Meditationsretreats und lebt mit seiner Frau Martine in Frankreich.

 


 

Koun Yamada
Das Tor des Zen
Grundlagen und Praxis

12 x 19 cm, 328 Seiten, gebunden
€ [D] 24,90   € [A] 25,60
ISBN 978-3-942085-55-7

Warum Zen üben? Ist Zen eine Religion? Welche unterschiedlichen Praxisformen gibt es? Was ist Erleuchtung? Diese und viele andere Fragen beantwortet der japanische Zen-Meister Koun Yamada (1907–1989) in „Das Tor des Zen“. Wie kaum ein zweiter hat er den Weg des Zen in den Westen geprägt. Er hat Männer und Frauen aus verschiedenen religiösen Traditionen auf dem Zen-Weg angeleitet und Zen damit für die Moderne geöffnet.

„,Das Tor des Zen‘ stellt inmitten der Flut von Büchern, die es inzwischen über Zen gibt, einen seltenen Glücksfall dar. Es ist eine Fundgrube und wirkliche Hilfe auf dem Weg, wie sie selten in gedruckter Form zu finden ist: verständlich, klar und gerade heraus – und doch spürbar von einer Erfahrung bewegt, die authentisch ist, zugleich aber weit über die einer einzelnen Person hinausgeht.“ (Aus dem Nachwort von Gert Scobel)

Über den Autor:
Koun Yamada Roshi (1907–1989) war einer der einflussreichsten Zen-Meister des 20. Jahrhunderts. Er wurde nie Mönch, sondern setzte seine Arbeit in der Geschäftswelt fort. Er war das Oberhaupt der Sanbo-Kyodan-Zenschule. Es war ihm ein Anliegen, den Zen-Geist im alltäglichen Leben zu verwirklichen und eine Laien-Zen-Gemeinschaft zu bilden. Auf seinem eigenen Grundstück errichtete er dafür neben seinem Haus ein Zendo. Dieses wurde Anziehungspunkt für viele Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen, die den Zenweg gehen wollten. Zu seinen Schülern gehörten u. a. Robert Aitken, David R. Loy, Willigis Jäger, Niklaus Brantschen und Gundula Meyer.